Direkt zum Inhalt springen
  1. Startseite
  2. Seltene Krankheiten
  3. Suche
DruckenDrucken
Einfache Suche

Einfache Suche

*
(*) Felder müssen ausgefüllt werden





Weitere Suchoptionen

Barber-Say-Syndrom

Orpha-Kennnummer ORPHA1231
Prävalenz <1 / 1 000 000
Erbgang
  • Unbekannt
Manifestationsalter Neonatal/Kleinkindalter
ICD-10 Code
  • Q87.0
MIM-Nummer
Synonym(e) Hypertrichose - Hautatrophie - Ektropium - Makrostomie

Zusammenfassung

Das Barber-Say-Syndrom wurde bisher bei weniger als 10 Patienten beschrieben. Es umfasst eine kongenitale generalisierte Hypertrichose, ein auffälliges Gesicht (breite Nasenwurzel, antevertierte Nares, dünne Lippen), fehlende oder spärliche Augenbrauen und Lider, Hypertelorismus/Telekanthus, Makrostomie, ein beidseitiges Ektropion, malformierte Ohren, eine kolbige Nase, überdehnbare überschüssige Haut, Hypoplasie der Mamillen und fehlende Brustdrüsen. Der Zahndurchbruch ist verzögert. In einem Fall bestand Konsanguinität der Eltern, einmal wurde das Syndrom von der Mutter auf den Sohn übertragen. Die Mutter hatte zusätzlich eine Gaumenspalte und eine leichte Schallleitungs-Schwerhörigkeit. Ihr Sohn hatte ein Schalskrotum, eine Hypospadie und einen leichten Hörverlust. Die bisherigen Berichte erlauben keine Aussage, ob das Syndrom autosomal-rezessiv, autosomal-dominant oder X-chromosomal-dominant vererbt wird. Das Barber-Say-Syndrom scheint vom Ablepharon-Makrostomie-Syndrom verschieden zu sein, evtl. handelt es sich aber um unterschiedliche Mutationen im gleichen Gen. *Autor: Dr. E. Robert-Gnansia (Januar 2004)*.

Die Dokumente dieser Website dienen nur der allgemeinen Information. Der Inhalt dieser Website ersetzt in keiner Weise eine professionelle Beratung oder Behandlung durch qualifizierte Fachleute. Die vorliegenden Informationen dürfen nicht als Grundlage für eine Diagnose oder Behandlung verwendet werden.
Sprachen :