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Orotazidurie, hereditäre

Orpha-Kennnummer ORPHA30
Prävalenz <1 / 1 000 000
Erbgang
  • Autosomal-rezessiv
Manifestationsalter Neonatal/Kleinkindalter
ICD-10 Code
  • D53.0
MIM-Nummer
Synonym(e) Orotazidurie-Syndrom, hereditäres
Orotidyl-Dekarboxylase-Mangel
Uridin-Monophosphat-Synthase-Mangel

Zusammenfassung

Die Hereditäre Orotazidurie ist extrem selten, weltweit wurden weniger als 20 Fälle beschrieben. Die Krankheit wird autosomal-rezessiv vererbt und ist charakterisiert durch Minderwuchs, Anämie und exzessive Ausscheidung von Orotsäure im Urin. Ursache ist ein schwerer Aktivitätsmangel der Uridin-5'-monophosphat (UMP) -Synthase im Stoffwechselweg der Pyrimidine. Die UMP-Synthase ist ein bifunktionales Enzym mit zwei Aktivitäten (Orotat-Phosphoribosyltransferase and Orotidin-5'-monophosphat-Dekarboxylase) und wird durch ein einziges Gen (UMPS) in der Chromosomenregion 3q13 kodiert. *Autor: Orphanet (Juni 2006)*.

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